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Bernhard Pörksen: „Das Netz kennt keine Atempause“

Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft in Tübingen, widmet sich seit geraumer Zeit dem Phänomen des Skandals. Von Christoph Nitz.

Berlin – Am Montag sezierte er ­– so der Einladungstext – „die Mechanismen der Empörungsdemokratie“ in der Veranstaltungsreihe „Auf der Höhe – Diagnosen zur Zeit“ der Böll-Stiftung. Im digitalen Zeitalter würden sich Menschen nicht mehr in Kollektiven, sondern in „Konnetiven“ organisieren, also blitzschnell mit den neuen Tools des Internets »ohne Organisation organisieren.“

Die hochmobilen Mitmachmedien würden eine radikale Demokratisierung der Empörung ermöglichen, so der Wissenschaftler weiter.

Während ein Skandal früher die klassischen Kommunikationswege durchlaufen musste und nach Auswahl durch journalistische Gatekeeper dem Publikum präsentiert wurde, gibt es im digitalen Zeitalter neue Verbreitungswege.

Beitrag newsroom.de vom 4. November 2014

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