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Joachim Gauck: »Richter sind keine Journalisten«

Warum die DDR uns Journalisten auch noch heute bewegt, hat Christoph Nitz bei einer Diskussionsveranstaltung mit Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin beobachtet.

Berlin – »Es besteht keine Fragemöglichkeit für die Medien« –  dieser Hinweis am Ende des minutiösen Ablaufplans für die Diskussionsveranstaltung »Recht und Unrecht – Der Umgang mit der SED-Diktatur im vereinten Deutschland« zeigte den besonderen Charakter der Veranstaltung.

Polizistenschüler, Rechtsreferendare, Studierende sowie eine größere Anzahl Freiwilliger des Programms FSJ in der Politik stellten das Publikum im Veranstaltungsraum der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Christoph Nitz

Die erste Fragestellerin nach den Statements und der Diskussion brachte das Problem auf den Punkt. Die Geschichtsstudentin erinnerte daran, dass in der DDR viele Menschen nicht den Beruf wählen konnten, den sie wollten – weil sie etwa nicht Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ) waren. Ihre Mutter sei bis heute sehr unzufrieden mit ihrer unfreiwilligen Berufswahl. Joachim Gauck dankte mit wenigen Worten, es sei wichtig gewesen in der DDR, dass es »Menschen wie Ihre Mutter gab«.

Beitrag newsroom.de vom 12. Dezember 2014

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